- Ripple weitet seine Geschäftstätigkeit aus, indem man Beziehungen zu Zentralbanken mehrerer Länder unterhält, auch wenn Teile dieser Expansion der Öffentlichkeit gegenüber nicht offengelegt werden.
- Die Beilegung des SEC-Konflikts hat Ripple die nötige rechtliche Grundlage gegeben, um mit Öffentlichkeit über diese Art neuer Geschäftsallianzen zu informieren.
Ripple-CEO Brad Garlinghouse, hat mehrere weltweite Partnerschaften mit Zentralbanken bekannt gegeben, aber Informationen über bestimmte Geschäfte bleiben der Öffentlichkeit vorenthalten. Im vergangenen Jahr war Ripples XRP schon bereit für eine CBDC-Funktion, aber die Zentralbanken hielten sich wegen des in den USA laufenden Verfahrens gegen Ripple und der damit verbundenen Rechtsunsicherheit in puncto XRP bedeckt.
Mit seinem Statement hob Garlinghouse die Position von Ripple bei Digital-Asset Anwendungen für digitale Zentralbankwährungen hervor. Es wird erwartet, dass die regulatorischen Hürden fallen werden, was in der Folge den grenzüberschreitenden Zahlungssektor verändern könnte. Finanzinstitute setzen auf die Blockchain-Technologie, um Zahlungssysteme der nächsten Generation als Teil ihrer breiteren technologischen Entwicklung zu etablieren.
Ripple baut seine strategischen Aktivitäten mit Zentralbanken weltweit aus
In einem kürzlich geführten Interview bestätigte Garlinghouse, dass Ripple sein Engagement für die Verbesserung der globalen Zahlungsinfrastruktur beibehält. Er erläuterte, dass sich CBDCs auf inländische Operationen konzentrieren, was ihre Kapazität zur Verarbeitung grenzüberschreitender Zahlungen einschränkt. Laut Garlinghouse bieten Blockchain-Zahlungen, die von Ripple unterstützt werden, wesentliche Lösungen für die Probleme dieses Systems.
🚨 REMEMBER WHAT BRAD GARLINGHOUSE SAID:
„RIPPLE HAS PARTNERED WITH SEVERAL CENTRAL BANKS AROUND THE WORLD, SOME WE‘VE ANNOUNCED, SOME WE HAVEN‘T YET ANNOUNCED!“ 🏦
NOW THAT THE SEC CASE IS RESOLVED, IMAGINE ALL THE PARTNERSHIPS THAT WILL SOON BE ANNOUNCED… 😏 #XRP pic.twitter.com/Tl3lewnvmU
— 𝓐𝓶𝓮𝓵𝓲𝓮 (@_Crypto_Barbie) March 23, 2025
Garlinghouse gab bekannt, dass Ripple Kooperationen mit mehreren Zentralbanken unterhält. Die Partnerschaften zwischen Ripple und Zentralbanken bestehen sowohl in offener als auch in verdeckter Form. Ripple nutzt sein Fundament als Partner für Banken und Zahlungssysteme, um die Zentralbanken bei der Erforschung von Anwendungen für digitale Währungen zu unterstützen.
So hat das Unternehmen bereits CBDC-Entwicklungsinitiativen in der Republik Palau und in Bhutan abgeschlossen. Den Aussagen des CEO zufolge gibt es weitere Geschäftsvereinbarungen, die in Kürze öffentlich bekannt gegeben werden.
Rechtliche Klarheit ermöglicht Zukunftsplanung
Die rechtliche Klärung zwischen Ripple und der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hat dazu geführt, dass sich Ripple verstärkt auf die Beteiligung von Zentralbanken konzentriert. Der Rechtsstreit begann im Dezember 2020, um festzustellen, ob XRP als Wertpapier gilt. Nach dem Abschluss desVerfahrens hat Ripple regulatorische Sicherheit gewonnen, die es dem Unternehmen ermöglicht, seine Geschäftspläne mit Sicherheit in Bezug auf rechtliche Angelegenheiten durchzuführen.
Aus dem jüngsten Interview von Garlinghouse mit Amelie geht hervor, dass Ripple aufgrund der Beilegung der SEC-Rechtsangelegenheit neue Partnerschaften ankündigen wird. Garlinghouse zeigte sich in diesem Videosegment zuversichtlich in Bezug auf die Zusammenarbeit mit der Zentralbank des Unternehmens. Amelie erklärt, dass das jüngste Gerichtsurteil Ripple in die Lage versetzt hat, seine Aktivitäten im Finanzsektor, insbesondere bei CBDC-Projekten, voranzutreiben.
Der Finanzsektor zeigt nach Aussagen von Garlinghouse nun ein wachsendes Interesse am Einsatz von Blockchain für Zahlungen. Die Verwendung von CBDCs und Stablecoins wird von Staaten für die Entwicklung von Finanznetzwerksystemen der nächsten Generation geprüft. Der Blockchain-Markt hat Ripple angezogen, weil Institutionen zunehmend das Potenzial erkennen, internationale Finanztransfers effizienter zu gestalten.
Die wachsenden Partnerschaften von Ripple mit Zentralbanken könnten seinen Platz in den weltweiten Zahlungsnetzwerken sichern, da digitale Währungen immer beliebter werden. Die Aussage von Garlinghouse deutet auf noch nicht veröffentlichte Partnerschaften hin, die wahrscheinlich in Kürze bekannt gegeben werden. Der Fortschritt der Finanzindustrie in Richtung Blockchain-Lösungen positioniert Ripple als einen wichtigen Akteur bei der Definition der nächsten Generation digitaler Zahlungssysteme.