Strategy, das Unternehmen, das bereits 478.740 Bitcoin erworben hat, kündigte am Sonntag über den Vorstandsvorsitzenden Michael Saylor eine neue Investition an. Höchstwahrscheinlich handelt es sich um einen Kauf, der auf der letzten Anleihenrunde in Höhe von 2 Milliarden Dollar basiert, die in der vergangenen Woche organisiert wurde. Es könnte sich also um eine gigantische Anschaffung handeln.
I don’t think this reflects what I got done last week. pic.twitter.com/57Qe7QfwKm
— Michael Saylor⚡️ (@saylor) February 23, 2025
Strategy besitzt Bitcoin im Wert von 46 Milliarden Dollar
Laut SaylorTracker beläuft sich der derzeitige Bitcoin-Bestand von Strategy, ehemals MicroStrategy, auf 46 Milliarden Dollar. Diese Bitcoin wurden für 32 Milliarden Dollar erworben, was bedeutet, dass derzeit ein Buchgewinn von fast 15 Milliarden Dollar besteht.
Obwohl es viele Analysten gibt, die sich Sorgen über Strategy und dessen Entscheidung machen, voll auf Bitcoin zu setzen, bleibt das Interesse an den von ihnen ausgegebenen Aktien und Anleihen groß. Besonders institutionelle Anleger, die vermögendsten Investoren am Markt, zeigen starkes Interesse.
So besitzt BlackRock, der größte Vermögensverwalter der Welt, etwa 5 % der Aktien von Strategy. Zudem haben 12 US-Bundesstaaten Strategy in die Portfolios ihrer Pensionsfonds aufgenommen. Dazu gehören Arizona, Kalifornien, Colorado, Florida, Illinois, Louisiana, Maryland, North Carolina, New Jersey, Texas, Utah und Wisconsin.
In diesem Sinne kann man bereits von einer „Bitcoin-Reserve“ auf staatlicher Ebene sprechen. Insgesamt handelt es sich um ein Volumen von 330,5 Millionen Dollar.
Kalifornien hat die größte Position
Der Lehrerpensionsfonds von Kalifornien hält die größte Position aller 12 Bundesstaaten und verwaltet Strategy-Aktien im Wert von 83 Millionen Dollar. Auf dem zweiten Platz folgt erneut Kalifornien, diesmal mit dem Fonds für Staatsangestellte.
Daher kann man sagen, dass es in Kalifornien wahrscheinlich einige Bitcoin-Enthusiasten gibt, die die Pensionsfonds verwalten. Natürlich handelt es sich um keine riesigen Anteile.
Dennoch wäre es ein bedeutender Schritt, wenn es eine offizielle Bitcoin-Reserve gäbe. Dafür gibt es derzeit zahlreiche Gesetzesvorschläge, doch es bleibt abzuwarten, ob diese alle Hürden überwinden können.